Der Vormittag führte uns zum traditionsreichsten Team der Stadt, dem Fudbalski Klub Crvena Zvezda.
Hätte man den bösen Gerüchten bis jetzt keinen Glauben schenken wollen, so hörte man es nun von einem Offiziellen des Vereins persönlich. Das für Samstag angesetzte Derby fiel, wie alle anderen Fußballpartien in Serbien, aus. Man brauchte aber eigentlich auch nur aus den Augen schauen.


Der Vertreter vom Roten Stern Belgrad führte uns durch das eigene Museum und erklärte detailliert die Exponate. Rückfragen von unserer Seite waren von Anfang an erlaubt, Ton- und Videoaufnahmen vorerst nicht. Diese Verbote sollten aber auch im Laufe der Veranstaltung fallen. Interessante Anekdote: Auf die Nachfrage, warum auf einem älteren Mannschaftsposter einer Person das Gesicht zerkratzt wurde, wurde uns mitgeteilt, dass niemanden das Gesicht zerkratzt, sondern es sich nur um ein Materialfehler handeln würde. Beim Offiziellen vom Roten Stern handelte es sich zweifelsohne um einen Profi.
Später wurden wir durch die Vip-Lounge geführt und nahmen in einer der Ehrenlodges Platz für ein Mannschaftsfoto. Investigativ wurde zudem ermittelt, dass die Schnapsflaschen an der Vip-Bar allesamt leer und damit nur zur Dekoration dienten
Nur als Treppenwitz muss bezeichnet werden, dass die Person, die beim Versuch den Projektleiter mit dessen Kamera abzulichten und dabei durch unglaublichen Dilettantismus auffiel, nun selbst von der Kameralinse ausgeschlossen wurde. Nur zu erahnen: Axel
