In den frühen Morgenstunden hämmerten verschiedene „Menschen“ gegen die Abteilstüren im Schlafwagen. Mit Sicherheit identifiziert sind ein Schaffner und Martin K. („Leeeeeeeeeeeuuuuuute, wir sind in 10 Minuten da“). Angekommen im morgendlichen Beograd ging es zu Fuß zum Hotel. Dabei konnten die Reiseteilnehmer nicht nur Schneeberge wie in den Alpen bestaunt werden, sondern auch Kriegsüberbleibsel wie das zerbombte Verteidigungsministerium Serbiens. Nach der Zerstörung durch Nato-Bomben ist die Ruine eines der am häufigsten fotografierten Gebäude der Stadt.
Unsere Unterkunft im Herzen der Stadt strahlte den morbiden Ost-Charme der 1980er Jahre aus. Trotzdem hatte dieses Hotel etwas (Frühstück, Doppelzimmer, Internetcafe, Hotelbar mit einer Country-Balkan-Combo). Nach einer kurzen Ruhephase setzte sich der Tross, nach Ankunft einer weiteren Teilnehmerin, zu einer längeren Stadtführung in Gang.
Der erste Tag in Belgrad wurde mit einem sehr guten Essen im ältestem Restaurant der Stadt abgerundet. Auf dem Bild zu sehen: Mara freut sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme in der serbischen Hauptstadt.
